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Konfliktmanagement

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Allgemein:
Konfliktmanagement sind Maßnahmen zur Verhinderung einer Eskalation oder einer Ausbreitung eines bestehenden Konfliktes zu verstehen.

Definition Konflikt:
Ein Konflikt ist dann gegeben, wenn Zielsetzungen oder Wertvorstellungen von Personen, gesellschaftlichen Gruppen, Organisationen oder Staaten unvereinbar sind.

Konfliktarten:

Unterscheiden kann man dabei in,

  • Persönliche Konflikte (Ich und Ich, Ich und Du, etc.)
  • Sachliche Konflikte (Ressourcenkonflikte, Zielkonflikte, etc.)
  • Sozialkonflikte (siehe z.B. Maslow)
  • Politische Konflikte

Weitere “Unterarten”: (Verteilungs-, Beziehungs-, Berwertungs-, Beurteilungs-, Zielkonflikte)

Maßnahmen zur Konfliktvermeidung

  • Kompromisse
    Vorteil: nicht aufwendig
    Nachteil: beide Seiten “verlieren”
  • pratnerschaftlich
    Vorteil: dauerhaft, nachhaltig
    Nachteil: aufwendig

Lösungsansätze Konfliktmanagement:

Konfliktcheckliste

  1. Konflikt wahrnehmen
  2. Konfliktart bestimmen
  3. Informationen einholen (kann mit 2 getauscht werden)
  4. Standpunkte klären (Einzel-, Teamgespräche)
  5. Konfrontieren (was verbindet – / was trennt uns)
  6. gemeinsame Lösungen suchen
  7. Priorisieren und auswählen
  8. Maßnahmenplan
  9. Realisieren
  10. Kontrollieren
  11. Soll- Ist Vergleich
  12. Mängel feststellen, evtl. neue Analyse starten

Konfliktmuster erstellen
konfliktmuster1

3-W Regel:

  • Wahrnehmen
  • Wirkung
  • Wunsch

3-Stufen Strategie:

  1. Alleine versuchen
  2. Vermittler einschalten
  3. Schiedsgericht

Kreativtechniken:

  • Pavalar Teppich
  • 6 Hüte (nach de Bono)
  • Harvard Würfel
  • Mediation (Konfliktparteien sind dabei selbstentscheidend, Vermittler ist der Mediator)

Ishikawa-Diagramm

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Definition:

Das Ishikawa Diagramm ist ein Urasachen-Wirkungs-Diagramm zur Ermittlung von Problemursachen. Es ist unter anderem eine Methode im Konfliktmanagement. Zudem ist es unter dem Begriff Fischgrätmodell bekannt.

Man zerlegt dabei Ursachen, die eine bestimmte Wirkung auflösen, in Haupt- und Nebenursachen. Somit kann mit Hilfe dieses Modells die Abhängigkeiten darstellen. Dabei wird folgendes betrachtet:

  • Mensch
  • Maschine
  • Millue
  • Material
  • Methode
  • Messung

Diagramm:

Die Darstellung im Diagramm kann wie folgt aussehen: (Quelle Wikipedia)

ursache_wirkung_diagramm_allgemein1

Anwendungsbereich:

  • Zur systematischen und vollständigen Ermittlung von Problemursachen
  • Analyse und Strukturierung von Prozessen
  • Wenn das Beziehungsgeflecht komplexer Strukturen (Ursache-Wirkungs-Geflecht) zu visualisieren und zu gewichten ist
  • Eignet sich für die Erörterung jeglicher Problemstellungen innerhalb eines Teams (Brainstorming in einer Gruppe bzw. in einem Team)

Vorteile:

  • Gute Diskussionsgrundlage bei Gruppenarbeit
  • Teamarbeit ermöglicht vielseitige Betrachtungsweise
  • Geringer Aufwand bei der Durchführung
  • Leicht erlern- und anwendbar
  • Förderung eines besseren Verständnisses von Problemen und ihrer vielseitigen Ursachen

Nachteile:

  • Unübersichtlich und umfangreich bei komplexen Problemen
  • Keine vernetzten Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge darstellbar
  • Wechselwirkungen und zeitliche Abhängigkeiten werden nicht erfasst
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